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Daß euch die kalte Nachtluft nicht Schaden thut, Vater! ſprach Ritter Wellmoore.
Schweigend und mit dem Scheine des Un⸗ willens uͤber die Bemerkung, welche wie eine Lehre ausſah, ſchuͤttelte er leichthin ſein Haupt, deſſen edle Geſichtszuͤge, vom Monde beſchienen, mit dem ſilbernen Haar und Barte eine beſondere Ehr⸗ furcht erweckten.
Glaubt mir— fuhr er dann fort— ich fuͤhle das Licht der runden, ſchoͤnen Scheibe am Himmel, welches ihr ſehet. Seine Lieblichkeit thut mir vielleicht nicht minder wohl, als euch. Unſtreitig ſeyd ihr zum Theil fremd hier in der Stadt, und ſuchet ſie naͤher kennen zu lernen. Vielleicht leben einige von euch morgen um dieſe Zeit ſchon in weiter Entfernung. Denket dann an die jetzige Nacht und an dieſen Ort. Ich be⸗ ſuchte ihn bereits, als ich noch dem Heidenthume angehoͤrte. Nun nach Jahrhunderten iſt er mir noch immer der liebſte Aufenthalt in London. Die Zeit wird noch boͤſer werden, als heute. Huͤtet euch unterzugehen in den mannichfachen Schlin⸗ gen, die ſie euch legen möchte, und die eure eig⸗ nen Begierden zum Theil vielleicht euch aufſtellen. Sucht euch an euch ſelbſt aufzurichten und feſtzu⸗


