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bares Ding, und daß man dieſe Verehrung durch das obſcheuliche Zeichen der Knechtſchaft auszu⸗ drucken wagt, beweiſt klar genug, wie ſo ganz das Verſtaͤndniß ſolch eines ſchoͤnen Gefuhles verloren ging.— Wer biſt du Alter?
Ein Blinder! war die Antwort.
Wie kommſt du ſo ſpät noch hierher?
Weil ich mir zum Schlafe den Tag erwaͤhle
und die Nacht zum eigentlichen Leben. Zwar druͤckt mich auch in ihr der Schmerz des Allein⸗ ſeyns, aber doch minder ſchauerlich, als während des Treibens eines Geſchlechts, dem ich im Aeußern aͤhnlich ſcheine, ohne das wir uns mit einander verſtäͤndigen koͤnnen. Gleichwohl muß ich noch immer zu viel vernehmen, von dem was geſchieht, ſo daß ich oft auch kein Ohr haben moͤchte. Wozu nur ſo eitler Prunk in der jetzi⸗ gen harten Zeit? Warum ſinnt man nicht lieber darauf, dem erſchoͤpften Volke Friede zu verſchaf⸗ fen, ſtatt ſeinen ſauern Schweiß in unnuͤtzem Glanze zu vergeuden'
Seufzend nahm hier der Alte, als ob ihm
zu warm werde, den Hut ab, und legte ihn neben ſich.


