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halten, ſo wird das ſchauerliche Wuͤthen der kuͤnf⸗ tigen Stuͤrme uͤber euern Haͤuptern hingehen. Du, feine, ſittige Jungfrau, traue hauptſaͤchlich der noch unverfalſchten ſchoͤnen Stimme in dir. Sorge aber auch vor Allem dafuͤr, die Reinheit ihrer Töne heilig zu halten. Was dich dann auch treffen moͤchte, es wird den nach oben gekehrten Blick nimmer von der ewigen Heilquelle abwen⸗ den koͤnnen.— Du, Vater, ſey fortdauernd ihr Vater. Strebe ſtets nach der frommen Erfullung der Pflichten, welche ſolch ein hoher Name dir auferlegt. Bis jetzt iſt die Ehre dir zur Seite gegangen. Aber ein Trugbild, das dich ſchon fruͤ⸗ her verfolgte, hat ſeine blendenden Farben vor deinem Auge noch nicht abgelegt: Huͤte dich vor blinder Leidenſchaft zu den Frauen! Und du, jun⸗ ger Rittersmann, bleibe treu den Gefuͤhlen, ſo anjetzt deine Bruſt beſeligen. Die Verlockungen auf Abwege werden dir nicht fehlen.
Hier neigte ſich des Greiſes, bis dahin hoch zum Himmel gerichtetes, Geſicht herab. Zu große Anſpannung von Geiſt und Koͤrper ſchien zu ma⸗ chen, daß er entkraͤftet zuſammen ſank.
Verlaßt mich jetzt— ſprach er auch dann mit merklich veraͤnderter, matter Stimme.— Nur


