Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
Einzelbild herunterladen

27

Der Anfang ihres Zuſammenrennens fiel zwar, eben wegen der Vortheile des Andern durch einen Rieſenkoͤrper, zu großem Ruhme aus fuͤr den weit ſchwaͤcher ſcheinenden Arthur. Denn ohne daß nur an das mindeſte Weichen im Sattel zu denken war, trafen ſie drei Mal an einander und beider Lanzen flogen zerbrochen wie duͤnne Halmen in die Luft. Bei dem Allen ließ ſich voraus ſehen, daß wenn nicht der Koͤnig durch Herabwerfen des weißen Stabes dem Kampfe ein Ziel ſetzte, Arthurs auf das Hoͤchſte angeſtrengte Kraft bei Fortſetzung des Waffenſpiels wurde er⸗ liegen muͤſſen, zumal da Ritter Fabian, ſich den Ruhm zu erhohen, ſeine ganze Staͤrke nun erſt aufbieten zu wollen ſchien.

Unruhig blickte deshalb Ritter Robert nach dem Koͤnige hin. Dieſer ſchien auch in der That eine Bewegung dazu machen zu wollen. Allein vermuthlich aus Artigkeit gegen den Gebieter des rieſenhaften Ritters, den Grafen von Oſtrevand, welcher, ſeiner Geberde nach, ſich auf den Aus⸗ gang des Streits begierig zeigte, kam ſein Vor⸗ haben nicht zur Ausfuͤhrung. Noch unruhiger wendete nunmehr Ritter Robert ſeine Blicke bald wieder auf die beiden Kämpfer, bald nach ſeiner