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Roſenſchein ihres Geſichts ging in die gluͤhendere Farbe der Pfirſichbluͤte uͤber, und der Himmels⸗ blick ihres dunkelblauen Auges zog ſich hinter die langen Wimper zuruͤck— was wuͤrde wohl eure heutige Fuͤhrerin ſagen, wenn ſie die feuerfarbene Schaͤrpe mit der reichen Goldſtickerei, die doch ohnſtreitig ihr zu Ehren euern Arm zierte, an die⸗ ſem vermiſſen ſollte?
Nicht vermiſſen ſoll ſie die Dame— ant— wortete er. Es wuͤrde Beleidigung fuͤr meine Fuͤhrerin ſeyn, wenn ich ſie ablegte, bevor ich zum Kampfe im Turniere gekommen bin. Mor⸗ gen hoffe ich gewiß hierauf. Das aber kann ich nicht verbuͤrgen, ob ſie, Falls ihr mit einem Zei⸗ chen eurer Huld mich begluͤckt, verkennen moͤchte, daß dieſes es ſeyn wuͤrde, von dem mein Arm eine beſondere Kraft erwartet.
Blanca fragte den Vater, ob ſie Arthurs Verlangen gewaͤhren duͤrfe.
Wohl, meine Tochter— antwortete er— es iſt feiner, ritterlicher Brauch, einer Dame beim Turnier ſeinen Arm zu widmen, gewiſſerma⸗ ßen das Verſprechen und Unterpfand des Schutzes, worauf ſie in Gefahren vorzugsweiſe zu rechnen habe. Beſonders erfreuen muß es dich, Blanca,


