Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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daß unſer lieber Vetter, der, bei aller Jugend, bereits ſeine Probeſtuͤcke in Schimpf und Ernſt ablegte, um unſerer Verwandtſchaft willen, einem Kinde, wie du noch biſt, ſolche Ehre erzeigen will.

Unſtreitig wuͤrde dieſe Rede beſchaͤmender auf die ſchoͤne Blanca gewirkt haben, waͤren Arthurs Blicke nicht vorausgegangen, deren Flammen er⸗ quickend durch ihre Augen in ihr Herz gezogen waren, und aus dieſem ein ganz neues Weſen gebildet hatten. Auf der Stelle ging ſie, den Schleier zu holen. Als ſie ihn dem Ritter uͤber⸗ reichte, traf zufaͤllig unter demſelben ſeine Hand auf die ihrige, und ein unwillkuͤhrlicher Druck und ein damit im Zuſammenhang ſtehender Blick, ſchien die geheime Weihe ihrer Herzen fuͤr das ganze Leben zu enthalten.

4.

Vom Mondtagsmorgen an, regte ſich wieder ein ungewöhnliches Leben in der Stadt London. Auf allen Straßen und Plaͤtzen tummelten Knap⸗ pen und Knechte die praͤchtigen Turnierroſſe, und trugen ſich mit Harniſchen und anderm Waffen⸗ bedurfniß und Schmuck ihrer Herren und Ge⸗ bieter.