Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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ſeiner Heirath der engliſchen Prinzeſſin, die er als Kriegsgefangener in London kennen lernte, und wegen ſeiner Vorliebe fuͤr unſer gemeinſchaftliches Geburtsland, lange aus Frankreich verbannt ge weſen und ſeine Ruͤckkehr dahin einzig der Gnade des jetzt regierenden Koͤnigs Karl des Sechſten zu verdanken gehabt hat. Um des Grafen ſelbſt wil⸗ len, dem ich große Verbindlichkeit ſchuldig bin, gab ich nicht lange vor unſerer Abreiſe einmal, als die Rede auf die Zukunft meiner Tochter kam, ihm freiwillig das Wort, nie meine Einwilligung zu ihrer Heirath mit einem Englaͤnder zu erthei⸗ len, bevor der Friede zwiſchen Frankreich und England abgeſchloſſen ſey. Nun wird es euch ge⸗ wiß noch klarer, guter Vetter, warum ich die Verſammlung dieſes Abends vermied und auch kei⸗ ner der folgenden beizuwohnen denke.

Wie erſtarrt ſtand Arthur von der, ſeine Plane ſo ganz durchkreuzenden, Zuſage des Rit⸗ ters. Dieſer faßte ihn bei der Hand und ſprach: Eben darum, lieber Arthur, rathe ich euch fur jetzt durchaus zu keiner feſten Verbindung mit meiner Blanca. Weder ſie, noch ihr ſollt gebunden ſeyn durch die ungluͤckſeligen Umſtäͤnde, die vielleicht ſo lange dauern, als Richards Oheim, der Her⸗