Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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halts, ich will euch dieſen Vorzug einraͤumen. Doch bevor zwei, ja vielleicht hier ſeufzte er tief noch mehr Jahre vergangen ſind, werde ich meiner Tochter keine entſcheidende Stimme in der Wahl des kuͤnftigen Gatten zugeſtehen.

Ihr ſagtet ſogar verſetzte Arthur traurig und ihr ſagtet es mit beſonderm Nachdrucke, vielleicht noch mehr Jahre, als zwei! Was be⸗ deutete dies?

Hieruͤber glaube ich, nach eurem im Ganzen mir gar nicht misfaͤlligen Antrage, euch Aufklaͤ⸗ rung ſchuldig zu ſeyn. Die Stimmung zwiſchen England und Frankreich iſt, wie ihr wiſſet, ſchon ſeit langer Zeit nicht die beſte. Das jetzige Tur⸗ nier kann, ohngeachtet mancher franzoͤſiſche Ritter ihm beiwohnt, im Ganzen keine Aenderung darin bewirken. Denn in wenigen Tagen ſind ſeine Feſte voruͤber, der Krieg zwiſchen beiden Reichen dauert dagegen noch, Gott weiß, wie lange fort. Wir Englaͤnder gehoͤren nicht zu den Geliebten in Frankreich, auch wenn wir dort laͤngſt einheimiſch geworden. Eine beſondere Aufmerkſamkeit aber richtet man auf die, welche zu dem Gefolge des Grafen von St. Paul gehoͤren. Euch wird nicht unbekannt geblieben ſeyn, daß derſelbe, blos wegen

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