digen, ſo trug auch ich ihre Farbe auf meinen Ritterfahrten, allenthalben, wohin ſie mich fuhr⸗ ten und wo es mir vergoͤnnt wurde, ritterliche Spiele zu uͤben. Aber Katharinens Eitelkeit und Herrſchſucht, und ihr, beſonders dem weiblichen Gemuͤthe ſchlecht anſtehender Hang zur Rache, traten dem Gedanken eines naͤheren Buͤndniſſes mit ihr ſtets in den Weg. Unſer Verhaltniß er⸗ hielt ſich zeither nur darum, weil kein Fraͤulein und keine Wittwe bis dahin mein Herz auszu⸗ fullen vermochte. Mit dem erſten Blicke auf eure Tochter trat dieſer Zeitpunkt ein, und die folgen⸗ den Blicke beſtätigten nur, was der erſte mir ſo ſicher verheißen hatte.
Ritter— antwortete Blanca's Vater, Arthurs Hand traulich erfaſſend— ihr ſeyd mir, als der Sohn meines Waffenbruders, zu lieb geworden, als daß ich ſo hart ſeyn ſollte, eure etwas zu ſchnelle Bewerbung durch ein gaͤnzliches Verwei⸗ gern zu beſtrafen. Eben ſo wenig aber duͤrfte ein zu ſchnelles Gewähren noch aus andern Gruͤn— den hier eintreten. Ohngeachtet der anſcheinenden Reife, hat doch meine Blanca erſt 5 acht Ta⸗ gen ihr vierzehntes Jahr zuruͤckgelegt. Naͤhert
euch derſelben während unſeres hieſigen Aufent⸗


