Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Endlich wußte dieſer ſich keinen Rath mehr, als ihm die Wahrheit einzugeſtehen. Wie er nun die Darlegung ſeiner Gefuͤhle und ſeines eifrigen Wun⸗ ſches vollendet hatte, da ſprach Ritter Wellmvore nach einigem Innehalten:

Glaubt mir, guter Vetter, daß ich gerade von euch ſolch eine Erklärung am wenigſten vermuthet haͤtte. Denn ſehr wohl entſinne ich mich der ſchoͤnen Dame, an deren Kette ihr ginget in dem Zuge der hier einheimiſchen Ritter. Nimmermehr waͤre ich von ſelbſt auf den Gedanken gerathen, daß euer Auge ſo wenig geblendet ſeyn koͤnne von ſolchen Reizen, um durch andere Damen noch an⸗ geſprochen zu werden. Dazu vernahm ich, von welch einem achtbaren Geſchlechte ſie ſtamme. Noch jetzt will es mir kaum einleuchten, daß zwi⸗ ſchen euch und dem uͤberaus reizenden Fraͤulein von Nurſey nicht naͤhere Bande ſtattfinden ſollten.

Wahrlich, verehrter Vetter antwortete Arthur des Ritters forſchendem Auge keine, die mir verboͤten, meine Hand nach einer Andern auszuſtrecken. Allerdings waren es ihre Reize, die den noch ganz Erfahrungsloſen in Katharinens Dienſt zogen, und wie dem Ritter ziemt, bei ſei⸗ nen Waffenthaten einer beſonderen Dame zu hul⸗

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