Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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nahm ich die Tochter mit heruͤber. Aber das Aufſehen, welches ſie offenbar unter der maͤnnli⸗ chen Jugend erregte, zeigte mir, leider zu ſpaͤt, daß das harmloſe Kind bereits in die gefaͤhrlichere Bahn der Jungfrau tritt. Die große Eingezogen⸗ heit ihres Lebens zu Paris, iſt Urſache, daß ich . dort die Beobachtungen nicht machen konnte, die mir hier, ich geſtehe es, eben kein angenehmes Beftemden bereiteten. Das Ploͤtzliche der Jagd ſo vieler Blicke nach dem unſchuldigen Fremdlinge in der Welt, wofuͤr ich meine Tochter betrachten muß, koͤnnte leicht zur Stoͤrung der Ruhe ihres ganzen Lebens Anlaß geben. Der Tanz duͤnkte mich unter dieſen Umſtaͤnden ein allzugefaͤhrlicher Zeitvertreib fuͤr das von mir ſo inniggeliebte Kind. Jetzt aber, theurer Vetter, entdeckt ihr mir, warum ihr euch den Genuß dieſer Freude ver⸗ ſagtet?

Durch die offenen Mittheilungen uͤber ſein Vermeiden der Tanzverſammlung ſchon in große Verlegenheit gebracht, fuͤhlte Arthur ſich von dieſer Frage vollends außer Faſſung geſetzt, und konnte dabei beſonders dem Auge des Ritters nicht wider⸗ ſtehen, deſſen Blick gerade um ſo ſchneidender wurde, je minder ihn der junge Mann vertragen konnte. End⸗