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den ihr dienenden Ritter ausſprach, deſto unbe⸗ ſorgter forſchte dieſer allenthalben nach der franzo⸗ ſiſchen Dame und deſto weniger verbarg ſich ſein Unmuth uͤber ihre Abweſenheit.
Nun erſt fragte die tiefgekraͤnkte Katharine, was ihm fehle, und bezwang nur mit Muͤhe den Ausbruch ihrer Eiferſucht, als er Unwohlſeyn fuͤr die Urſache ſeines ploͤtzlichen Verlaſſens des Feſtes angab. Die Gleichguͤltigkeit, mit der es geſchah, die Kaͤlte ſodann beim Abſchiede von ihr, ließen ſie ziemlich auf ſeinen innern Zuſtand ſchließen. Sie ſelbſt blieb einzig darum beim Feſte, um nicht den Verdacht zu erregen, als ob ſie ſeinetwegen demſelben ebenfalls entſagt habe.
Da bedachte ſie endlich, daß dieſes Bleiben
ihr nur zu noch größerer Schmach gereichen koͤnne, wenn es ihr nicht gelaͤnge, ihrer tobenden Ge⸗ fuͤhle, wenigſtens dem Anſcheine nach, Meiſter zu werden. Als daher jetzt der ſchoͤne Graf von Oſtrevand ſie zum Tanze aufforderte, gab ſie, zu großem Befremden der bis dahin von ihr zuruck⸗ gewieſenen Ritter, ſeinem Wunſche nach. Und die Zierlichkeit ihres Tanzes bezauberte das Auge aller Anweſenden, auch erbot ſie ſich, unter dem Vorgeben, daß die Krankheit, ſo ſie vorhin am


