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euch auf den ewigen jenſeits zu verweiſen. In Calais, guter Arthur, richtete ich deinen Blick ſchon darauf hin. Gott, welcher euch dieſe Schickung auferlegte, wird euch auch Kraft ver⸗ leihen, ſie zu tragen, und wie der Sturm, der vorhin wuͤthete, dem freundlichen Monde gewi— chen iſt, der uͤber uns ſteht, ſo wird auch der Sturm dieſes Daſeyns euch zu dem klaren Frie⸗ den des Himmels fuͤhren.—
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Eine Pilgerfahrt nach Paläſtina duͤnkte dem Ritter Arthur das beſte Heilmittel fuͤr Leib und Seele. Schon am dritten Tage trat er ſie an, einzig von Hanſen begleitet, der wieder in ſeine Dienſte getreten war, und empfahl Blanca's Ge⸗ muͤth hauptſächlich der Leitung des blinden Grei⸗ ſes. Aber die erlebten Unfaͤlle waren zu heftig geweſen fuͤr ihr junges Leben. In Kurzem zum Tode erkrankt, ließ ſie dem Alten den einzigen Wunſch zuruͤck, daß wo moͤglich ihr Staub kuͤnftig mit den irdiſchen Reſten des aus Palaͤſtina Heim⸗ gekehrten nur Eine Ruheſtaͤtte erhalten moͤchte.
Ohne von dieſem Wunſche zu wiſſen, hegte der Ritter das naͤmliche Verlangen. Zu Palaͤ⸗
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