152
Bald darauf ſtellte ſich die vorige Stille wie⸗ der her, nur von einzelnen Klagelauten und Seuf⸗ zern bisweilen unterbrochen.
Milder geworden als gewöhnlich durch das Zermalmende der Szene, machte jetzt die ſonſt wenig nachgiebige Menge der um den Wagen Verſammelten einem fackeltragenden Diener Platz, hinter dem ein hochbejahrter Ritter mit einer dichtverſchleierten Dame herankam.
Großer Heiland, welch' ein unwuͤrdiges Ziel fuͤr ſolch einen Mann! rief die Dame, und das Wort kam ſo tief aus ihrer Seele, daß alle ſich davon ergriffen fuͤhlten und wenig Augen ohne Thränen blieben.
Arthur, der in der Naͤhe geſtanden und die Stimme ſogleich erkannt hatte, brach ſich mit Gewalt Bahn durch das jetzt ſo duldſame Volk. Blanca!— fluͤſterte er ihr zu.— Wie kommt ihr nach London, gerade in ſolcher Trauernacht'
Die Nachricht von dem unſeligen Todesfalle — antwortete ſie— raffte mich wider Willen auf, und ich fuͤhle mich meinem wackern Ge⸗ fährten fuͤr immer verpflichtet, daß er mein Be⸗ ſchutzer bei dieſer Reiſe wurde.
Drauf machte ſie beide Ritter mit einander


