Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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bekannt und ſprach dann zu Arthur: Daß die ge⸗ ſtrige Nacht keine gewoͤhnliche war, das that ſchon die unbeſchreibliche Angſt mir kund, welche mich allenthalben nach Ruhe ſuchen ließ und allenthal⸗ ben vergebens. Der Trauerfall, der mir heute Mittag zu Ohren kam, erklaͤrt mir zwar die ge⸗ ſtrige Ahnung, aber noch immer nicht die Pein, ſo mich im jetzigen Augenblicke eben wieder furcht⸗ bar durchſchauert.

Hierbei ſchlug ſie den thraͤnenvollen Schleier zuruͤck und ſagte: Wo finde ich meinen Vater? Ihm iſt doch kein Leid widerfahren?

Niemand antwortete Arthur iſt Leid geſchehen, von der ganzen Umgebung des Verſtor⸗ benen, mit Ausnahme eines einzigen Knechts, der das Opfer ſeiner eigenen Wuth wurde. Auch die, nach der vereitelten Flucht zur Haft Gebrachten, wurden dieſen Morgen, auf Koͤnig Heinrichs Be⸗ fehl, ſchon wieder in Freiheit geſetzt.

So kommt denn, Ritter erwiederte ſie kommt mit mir zu meinem Vater. So nahe, wie ich mich ihm fuͤhle in dieſem Augenblicke, wer⸗ den, muͤſſen ihm meine geſtern ausgeſtandenen Lei⸗ den an's Herz gehen. Die Verblendung, worin ihn die Umſtände bisher feſthielten, wird der ſie