—
133
ſchoͤfe und zehn Biſchoͤfe ſich um ihn verſammel⸗ ten. Hier ward er denn unter dem Abſingen der
Litanei entkleidet, eingeſegnet und geſalbt, wobei
man ihm eine Muͤtze auf das Haupt ſetzte und ihn ſo kleidete, als gehoͤre er dem geiſtlichen Stande an.
Dann wurde dem aus der Scheide gezoge⸗ nen Schwerte der Gerechtigkeit die Weihe ertheilt und ſolches dem Koͤnige uͤberreicht, welches er wie⸗ der in die Scheide ſchob. Der Erzbiſchof von Canterbury umguͤrtete ihn hierauf damit. Dann brachte man die Krone des heiligen Eduard herbei, welche ebenfalls geweiht und von demſelben Erz⸗ biſchofe dem Koͤnige auf das Haupt geſetzt wurde. Nach Beendigung des nun anhebenden feierlichen Hochamts verließ der Koͤnig das Gotteshaus wie⸗ der. Und der Zug kehrte zuruͤck nach dem Pa⸗ laſte, in deſſen Hofe ein Brunnen mit weißem und rothem Weine ſich befand. Drauf begab ſich der Koͤnig in den Saal und zog ſich von da in ſeine Wohnzimmer.
Fuͤr den Mittag war an fuͤnf Tafeln ein glaͤnzendes Mahl im Saale bereitet. An der er⸗ ſten Tafel ſaß der Koͤnig. Ihm zur Rechten hatte der Prinz von Wales, mit dem Schwerte der Kirche verſehen, ſeinen Platz, zur Linken der Graf


