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einem beſondern Gemache, wo ihm auch das ge⸗ wöhnliche Bad bereitet wurde.
Den folgenden Vormittag in der Meſſe ſchlug ſie der Koͤnig insgeſammt zu Rittern und ließ ihnen lange, gruͤne Röcke mit engen Aermeln reichen, die, nach Art der Praͤlaten, bunt aufgeſchlagen waren. Auf der linken Schulter trugen dieſe Ritter eine doppelte Borte von weißer Seide, mit aͤhnlichen herunterhangenden Quaſten.
Der Zug am Nachmittage aus dem Tower nach dem Weſtminſterpalaſte legte eine hohe Pracht zur Schau. Der Koͤnig, von dem Prinzen Hein⸗ rich ſeinem Sohne, ſechs Herzogen, ſechs Grafen, achtzehn Baronen und acht bis neunhundert Rit⸗ tern begleitet, ſaß, mit unbedecktem Haupte, auf einem wunderſchoͤnen, ſchneeweißen Roſſe. Er trug ein kurzes, nach deutſcher Sitte gefertigtes, Oberkleid von Goldſtoff, den Orden des blauen Hoſenbandes unter dem Knie, dazu das ihm vom Koͤnige von Frankreich verehrte Bildniß an der gol⸗ denen Kette um ſeinen Hals. Das Volk kannte bereits ſeine Geſinnung zu gut, als daß dieſes ihm haͤtte Anſtoß geben ſollen, da er gewiß nicht, gleich dem Koͤnige Richard, auf Koſten Englands eine Vorliebe fuͤr Frankreich hegte, wohl aber bei
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