Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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folgen ſollen. Dieſer Ruf erhob ſich auf's Neue, vom verſammelten Volke unterſtuͤtzt, als der Zug, wie er gekommen war, zuruͤckging und die beiden Reichskleinode wohlverwahrt nach der Weſtmin⸗ ſterabtei in die Schatzkammer gebracht wurden.

32.

Dienſtags am dreißigſten September im Jahre 1399 war es, daß der Herzog von Lanca⸗ ſter im Weſtminſterpalaſte Parlament hielt. Die Praͤlaten und die uͤbrige Geiſtlichkeit, nebſt allen Herzogen und Grafen des Reichs, auch einer großen Anzahl von Deputirten aus den Städten, hatten ſich eingefunden. Und dieſer Verſammlung, gewiſſermaßen von ganz England, wurde die Frage vorgelegt, ob ſie dem Herzoge Heinrich von Lan⸗ caſter, dem das Land nicht allein durch das Recht der Eroberung, ſondern auch als rechtmaͤßiges Erbe und durch Richards vor Praͤlaten, Herzogen, Gra⸗ fen und Herren im großen Saale des Towers ganz freiwillig geſchehene Abtretung, zugehore, zum Koͤnige annehmen wolle. Dabei wurde verlangt, daß jeder ohne den mindeſten Zwang ſeine Mei⸗ nung daruͤber aͤuſſern moͤge. Und mit Enthuſias⸗ mus rief Alles wie aus Einem Munde, daß man