Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Munde mißlaͤnge, ſetzt die zermalmende Bered⸗ ſamkeit eurer Leiden doch vielleicht durch.

Wohlan, ſo fuͤhrt mich zu ihm, ſagte Blanca. Obſchon gerade in ihm die Quelle meines und der Koͤnigin hauptſaͤchlichſten Ungluͤcks zu ſuchen iſt,

will ich ihrethalben doch meinen Widerwillen zu bekaͤmpfen ſuchen.

Und wirklich legte ſie dem Herzoge von Lan⸗ caſter, zu dem Arthur ſie brachte, die Sache der— geſtalt an's Herz, daß er, von ihrem Schmerze und der Schoͤnheit ihres Gefuͤhls ergriffen, alſo zu ihr ſprach: Blanca Wellmoore, bisher beklagte ich oft, daß dem Ritter Oldſon die Kraft gebrach, die Feſſel abzuſtreifen, welche ihn an euch bindet. Doch jetzt erblicke ich durch die Klarheit eures ſchoͤnen Weſens den uͤberirdiſchen Reiz, der ihn daran verhindert. Um ſo bitterer aber auch wird mir der Ausſpruch meiner Ohnmacht im jetzigen

Folle. Gewiß, das unverſchuldete Leiden der Koͤ⸗ nigin geht auch mir zu Herzen und doch reicht meine Macht nicht hin, es ihr auf ſolche Weiſe zu lindern, wie ihr wuͤnſcht und die allerdings die heilſamſte ſeyn wuͤrde fuͤr das arme Kind. Allein, mag ſich Iſabella troͤſten mit mir. Bei dem jetzi⸗ gen großen Widerwillen des engliſchen Volks ge⸗ 8*