Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Dieſes Thier— erwiederte er— iſt es, was mich ſo auſſer Faſſung ſetzt. Es verkuͤndet mir meine und eure Zukunft. Gebt Acht, der Hund, deſſen ſeltene Treue, noch dieſen Morgen, der hauptſächlichſte Troſt war in meinen Noͤthen, wird von nun an nur euch ſeine Huldigungen dar⸗ bringen.

Und dieſe Ahnung betrog ihn nicht. Denn das Windſpiel wollte durchaus nichts mehr von ſeinem alten Herrn wiſſen, ſondern folgte einzig dem Herzoge von Lancaſter und liebkoſ'te von nun an dieſen allein.

2.

In troſtloſer Erwaͤgung des auf ihm laſten⸗ den, faſt unertraͤglichen Schickſals, ſaß Koͤnig Richard im alten Schloſſe zu London. Der Her⸗ zog von Lancaſter hatte die königliche Bitte, den hohen Gefangenen nicht bei Tage durch die Stra⸗ ßen der ihm ſo abgeneigten Stadt zu fuͤhren, ſtatt finden laſſen und ihn bei Nacht, ohne alles Auf⸗

ſehen erregendes Gepraͤnge, nach dem Tower ge⸗

bracht. Aber eben hieruͤber, und daß es ſonach ohne alle oͤffentliche Beſchimpfung abgegangen, war der erbitterte Poͤbel aufgebracht gegen den Herzog