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Welch' ein Stoff zu troſtloſem Nachdenken fuͤr den ungluͤcklichen Richard, als er ſolches wieder erfuhr! Obſchon er nicht wagte, ſich an den Fenſtern zu zeigen, ſo mußte er doch zuweilen von den unter ihnen Verſammelten ſeinen Namen und manche daran geknuͤpfte Verunglimpfungen und Anklagen hoͤren, wovon bei weitem nicht alle gegruͤndet wa⸗ ren. Auſſer den Vieren, welche er ſelbſt als Rath⸗ geber zu der Ermordung von Gloceſter und Arun⸗ del genannt, und die man vor ſeinen Augen zur Richtſtäͤtte geſchleift hatte, war ihm von ſeinem Hofſtaate keine Perſon entzogen worden, deren er ſich nicht aus freiem Antriebe begeben.
Aber die Beſchuldigungen gegen ihn, welche die Vorſteher der Hauptſtadt ihm im Beiſeyn des Herzogs von Lancaſter ſchriftlich vorlegten, erreg⸗ ten ihm um ſo groͤßern Schauer, da er, mit ihrer Wahrheit, die unglaubliche Verblendung anerken⸗ nen mußte, in der er hauptſaͤchlich waͤhrend der letzten Zeit dem allgemeinen Nutzen fortdauernd entgegengewirkt hatte. Die Unmoͤglichkeit einſe⸗ hend, nach ſo vielen, zum Theil hoͤchſt entehren⸗ den, Beſchuldigungen, den hohen Platz mit An⸗ ſtand wieder einnehmen und behaupten zu koͤnnen, dachte er in dem Kleinmuthe, worein er verfallen war,


