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So nehme ich euch denn in meinen Schutz, gnaͤdigſter Herr. Wenn ich uͤbrigens heute bis jetzt meine Pflicht gegen euch verlaͤugnete, ſo ge⸗ ſchah es nur, weil mir ſchien, als ob man mich beim Eintreten in dieſes Schloß recht nachdruͤck⸗ lich uͤberzeugen wolle, daß ich ganz in eurer Ge⸗ walt ſey. Hierauf glaubte ich mit einem Stolze antworten zu muͤſſen, den ich, nun die Meinigen unten beiſammen ſind, als voͤllig zwecklos wieder ablege fuͤr immer. Auch fordert ihr dadurch, daß ihr euch mir ergebt, meine ganze Sorgfalt fuͤr eure Erhaltung und Zufriedenheit auf, mein er⸗ lauchter Koͤnig und Herr.—
Und Alle, die um den Koͤnig waren, ergaben ſich dem Herzoge ebenfalls zu Gefangenen. Drauf wurden Anſtalten zur Abreiſe getroffen, und der Herzog ging mit entbloͤßtem Haupte zur Linken des Konigs in vertrautem Geſpräche mit dieſem hinunter auf den Schloßplatz und ließ die Thore oͤffnen, und ſprach zu ſeinen beuteluſtigen Leuten, welche davorlagen: Alles hier im Schloſſe, Per⸗ ſonen und Sachen, ſtehet unter meinem beſondern Schutze. Wehe dem, der es wagte, den Gering⸗
ſten zu verletzen mit Handlungen oder auch nur
mit Worten, wie dem, der das Mindeſte vom


