Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
Einzelbild herunterladen

denn wahr, daß die Buben, Gloceſter und Arun⸗ del, ſich meiner Zuchtruthe zu entziehen geſucht, daß ſie vielleicht gar ſchon in dieſem Augenblicke die Fahne der Empoͤrung erhoben haben?

Allerdings ſind ſie in dieſer Nacht heimlich fortgegangen. Das iſt auch der Grund, gnaͤdig⸗ ſter Herr, warum mir euer Schlaf diesmal nicht heilig genug geweſen waͤre, hätte ich euch noch darin gefunden.

Und wer oͤffnete ihnen dieſes wohlverſchloſſene Haus? Braucht es doch der Verraͤther mehr als einen, um daraus zu entkommen.

Leider erwiederte der Herzog von Rut⸗ land zoͤgernd und mit Achſelzucken leider ſind auch viel mehr als einer in dieſem treuloſen Spiele. Ein geſtern angelangter Bote hat boͤſe Geruͤchte ausgeſtreut, und ſo eben kehrte einer meiner Die⸗ ner heim, der den Fluͤchtiingen begegnet iſt. Der Schloßhauptmann und eine ziemliche Zahl von Rittern ſind dabei. Wenn ihr ſelbſt ihn hoͤren wollt, ſo mag er herbeikommen.

Er komme! ſprach der Koͤnig und ſetzte, als der Herzog von dem in's Vorgemach ertheil⸗ ten Befehle zuruͤckkehrte, hinzu: Ohnmaͤchtige Toll⸗ heiten! das Kruͤmmen des Regenwurms unter