Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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welche ihm vom Koͤnige Richard widerfuͤhren, und daß er ſogar befuͤrchten muͤſſe, ſein ganzes recht⸗ maͤßiges Erbe könne ihm und ſeinen Kindern ent⸗ riſſen werden.

Leider verſetzte hierauf ſein Oheim ſind dieſe eure Beſchwerden nur allzu gerecht. Von guter Hand weiß ich, daß Koͤnig Richard ſchon Manches von dem Herzogthume Lancaſter, welches mit allem Rechte euch zugehoͤrt, an ſolche ver⸗ ſchenkte, die ſeinen koſtſpieligen Launen ſchmeicheln und ihn in den verderblichen Maasregeln unter⸗ ſtuͤtzen, uͤber die Adel und Volk zu murren aller⸗ dings Urſache haben.

Nun denn, verehrteſter Herr Oheim ſprach Hereford weiter da euch dieſe Dinge bekannt ſind und meine längere Abweſenheit nicht nur mir, ſondern auch meinen Kindern den groͤßten Nachtheil bringen wuͤrden, ſo koͤnnt ihr wohl auch unmoͤglich daran Anſtoß nehmen, daß ich einer Einladung der Stadt London zur Ruͤckkehr nachzugeben denke, weil einzig auf dieſem Wege eine Ausgleichung zwiſchen mir, dem Könige Ri⸗ chard und ſeinen und meinen Rechten zu bewir⸗ ken ſeyn moͤchte.

Nein, geliebter Neffe antwortete der Her⸗