Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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hin auf die Einrumung eures Erbtheils, des Herzogthums Lancaſter, dringen. Denn in Frank⸗ reich und den meiſten Laͤndern dieſſeit des Mee⸗ res iſt es Gebrauch, daß wenn ein Prinz ſich ver⸗ mahlt, er, unter Einwilligung ſeines Lehnsherrn, ſeiner Gemahlin ein Witthum anweiſe.

8.

Das alſo ſprach Abends im Palaſte Cliſſon der Herzog von Hereford zu Arthur, der allein bei ihm war das der ſchoͤne Zweck der Bot⸗ ſchaft Salisbury's! Dann allerdings kein Wun⸗ der, wenn er die Schuldigkeit verſaͤumte, in mein Haus zu kommen. Wie moͤchte er die Stirn haben, mir in's Geſicht zu ſchauen? Und dieſer Salisbury war noch der beſte, von allen Rathge⸗ bern und Ohrenblaͤſern des Koͤnigs Richard, der, dem ich ſolch ein Stuͤckchen am wenigſten zuge⸗ traut haͤtte!

Er ſoll auch verſetzte Arthur nach Ausſage ſeiner Leute, nur ſehr wider Willen des Auftrags ſich unterzogen haben.

O mein Freund fuhr der Herzog fort moͤget ihr nun noch hoffen auf unſere baldige