Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Auf einen freundlich bejahenden Blick des Her⸗ zogs, fuhr Arthur mit Feuer fort: Wahrlich, kein Wunder, wenn das ſeltene Misgeſchick, welches die Jugend dieſer anmuthigen Dame betroffen, ſie zur Verzweiflung gebracht haͤtte. Erſt drei und zwanzig Jahre alt und ſchon Witwe von zwei Maͤnnern! Kaum vermaͤhlt mit dem jungen Gra⸗ fen von Blois, rafft der Tod ihr dieſen dahin, und als ihr nachheriger Gemahl, der Graf von Eu, ihr den erſten traurigen Verluſt vergeſſen zu ma⸗ chen ſucht, ſo muß er, ein Opfer des moͤrderiſchen Kriegs gegen die Unglaͤubigen, in Ungarn fal⸗ len. Wie groß aber auch ihr zwiefaches Leid ge⸗ weſen, das Gluͤck an eurer Hand wird ſblches doch gewiß reichlich aufwiegen, und den Him⸗ mel rechtfertigen, der ſie nur ſo tief nieder⸗ beugte, um ihr eine groͤßere Seligkeit auf Erden zu erwecken.

Beide, Hereford und Arthur, kamen noch darin mit einander uͤberein, daß, bei der ungemeinen Huld, womit der Koͤnig von Frankreich dem Her⸗ zoge die Verbannung zu verſuͤßen ſuchte, und bei der beſondern Freundſchaft, welche alle Prinzen vom Gebluͤt, und namentlich der Vater der hoͤchſt anziehenden Witwe ihm zu beweiſen ſtrebten, an