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die vormaligen Bedenken gegen euer Verhältniß mit dem Fraͤulein Wellmoore gehoben ſind, gebie⸗ tet mir doch das eigene Gefuͤhl, daruͤber hinweg⸗ zuſehen. Und in anderer Hinſicht reicht mir eure Liebe ſogar einen hohen Gewinn. Nur der Lie⸗ bende verſteht den Liebenden, und auf der Welt giebt es, auſſer der Liebe ſelbſt, nichts Suͤßeres, als ihren Nachgenuß, in der traulichen Mitthei⸗ lung an einen bewaͤhrten Freund. Wiſſet, Arthur, daß die ſeelenvollen Augen einer jungen Witwe mich getroffen haben mitten in's Herz, und daß ich vermuthlich recht bald mit dem Koͤnige Richard noch von anderer Seite in Verwandtſchaft treten werde. Seit geſtern, wo ſie mir ihre Gegen⸗ liebe zuſagte, war mir auch der Kriegszug ſehr unwillkommen, und ich wuͤrde große Freude uͤber meines Vaters Misbilligung gehabt haben, wenn ſein trauriger Krankheitszuſtand mich dazu kom⸗ men ließe.
Nebſt dem innigſten Danke fuͤr eure Verzei⸗ hung nehmt auch meinen herzlichen Gluͤckwunſch, gnaͤdiger Herr, verſetzte der Ritter. Allen Um⸗ ſtänden nach kann eure Geliebte wohl Niemand ſeyn, als die ſchoͤne Tochter des Herzogs von Berry, die verwitwete Gräfin von Eu.


