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Ich habe euern Vorſtellungen nachgegeben und bin nun, nach dem ſchmerzlichſten Abſchiede, den ich jemahls erlebte, wieder in die Hauptſtadt zurück gekehrt. Alfonſinens Briefe, die ſie mir auf das be⸗ ſtimmteſte verſprochen hat und auf das pünectlichſte ſendet, ſind jetzt meine einzigen Freuden. O welch ein reiches Gefühl lebt in dieſem kindlichen Herzen! wie liebt ſie mich ſo fromm, ſo, weil ſie es muß, ſo feurig und gränzenlos!
Seyd uberdieß wegen meiner Studien nicht länger in Sorgen. Eben weil mir jetzt ohne Alſon⸗ ſinen die ganze Natur ſo weit und ſo leer iſt, flüch⸗ re ich wärmer, als jemahls, zur Kunſt, und irre ich nicht ganz⸗ es gelingt mir auch jetzt beſſer!
Außer einigen Jagdſtücken, die ich zum Theil nach der Natur zeichnete und nun ins Größere mahle, habe ich auch auch den etwas idealiſirten Alfonſine— o was gibt es da viel zu idealiſiren?— eine Phantaſie ausgeführt— ihr mögt ſelbſt einen Nahmen dafür ſuchen— eine Heilige, die mit emporgehobenen Händen auf einer Wolke gen Himmel ſchwebt. Statt des Aſternkranzes habe ich ihr ein Diadem von Sternen gegeben, nach welchem ſie ſehnend aufblickt; die Figur ſelbſt iſt nur mit einem Ather⸗ gewand umgeben, und, wie die Leichtigkeit der Wol⸗ ke es erfordert, ziemlich blaß, duftig und geiſtig gehalten; die Belenchtung und der dünne Schleyer


