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Doch ſie kommt ja endlich, endlich!— blen⸗ dendweiß, und ſittig, und freundlich, wie immer, doch jedes Mahl lieblicher geſchmückt— und für mich geſchmückt, und jedes Mahl entzückter, mich zu entzücken— ſelbſt das Verſtohlne, das Geheim⸗ nißartige leiht unſern Zuſammenkünften, leiht Al⸗ fonſinens unſchuldvoller Miene, ihren behutſam um⸗ ſpähenden Augen, neue, unſägliche Reitze— ſie ruht in meinen Armen; ihre Locken fallen auf meine Schultern; ihr heißer Athem berührt mich— jedes meiner Gefühle findet das Echo in ihrem Herzen, jeder meiner Küſſe feurige Vergeltung auf ihren Lippen— wir wandeln mit einander Hand in Hand, reden wenig und ſprechen doch ſo viel— der Mond tritt langſam hinter dem Walde hervor, und nach oft erneuten Küſſen und Umarmungen entſchlüpft ſie, um morgen mit dem Abendſtern wieder für mich aufzugehen!
Etwas trübt mit alle dem unſern Liebeshimmel und iſt auch der Grund, weßhalb Alfonſine, ſo ſchwer ihr dieß wird, ihrem Vater nichts von un⸗ ſerer Liebe zu entdecken wagt. Es iſt nähmlich kein Zweifel, dal die Fürſtinn es ſich ſelbſt vorbehalten hat, Alfonſisens Hand zu vergeben, und leider muß das liebliche Mädchen nach den Außerungen ihres Vaters vermuthen, daß der ſüß duftende Herr Hofſeeretär ſich doch nicht ganz ohne Grund ſo an⸗ maßend und gebietheriſch gegen ſie benommen hat.
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