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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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* 247 wann weltlicher Geſang, und zuletzt ein geiſtlicher Choral, Schüſſe aus Flinten und kleinen Böllern, wenn's hoch kommt, einige Schwärmer und Feuer⸗ räder, dieß ungefähr wäre alles, was ſich hierbey erwähnen läßt. Das fröhliche Gemüth, das man mitbringt, muß auch hier, wie immer, das Mei⸗ ſte thun!

Bey mir blieb das Ganze, wie mir leider oft begegnet, weit hinter der Erwartung zurück; doch freylich hatte ich nur Augen für Alfonſinen, und vielleicht verdarb auch die ſtädtiſche Geſellſchaft das läudliche Bacchanal.

Ich will es nur gerade heraus ſagen denn ich kann es ja doch nicht verſchweigen von den Hofleuten, welche der Fürſt bey dieſer Gelegenheit gewöhnlich gaſtiren läßt, ſchien ein junger, ſüß duf⸗ tender Menſch, Nahmens Bellamy, den man aller Augenblicke:Berr Hofſecretär! rief, und der ſelbſt alle Augenblicke erzählte, wie gnädig die höchſten Herrſchaften ſich gegen ihn herabließen, ge⸗ wiſſer Maßen das Oberhaupt. Dieſer mochte eben ſo gut als ich die Bemerkung gemacht haben, daſt Alfonſine unter allen anweſenden Mädchen Köni⸗ ginn des Feſtes zu ſeyn verdiene, und ſich ſelbſt ne⸗ benbey die Rolle des Königs zutheilen. Da nun auch der alte Braun ſich gegen ihn ſehr verbindlich, faſt möchte ich ſagen, reſpectvoll benahm, und ich, als ein Stück Mahler, im nicht geſtickten Rocke, ja gar mit ſchlicht herabhangenden Haaren, mit einem