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uns gleich noch kein Wörtchen weiter geſagt, ſtan⸗ den auch gleich unſere Blicke, wegen des doch ein wenig grämlichen Alten, immer auf ihrer Hut, ſo wußten wir doch im Ganzen ſo viel, daß wir ein⸗ ander nicht gram waren. Wenigſtens konnte auch ich hieran nicht länger zweifeln, da Alfonſine, un⸗ geachtet ihrer Sittſamkeit und wahren Taubenun⸗ ſchuld, es dennoch einzuleiten wußte, daß ich gele⸗ gentlich von ihrer Einladung zur Weinleſe auf den fürſtlichen Bergen etwas erfuhr.
Dieſe Weinleſe iſt gewöhnlich für die Hofleute der mittlern Ordnung und für die ganze hieſige Ge⸗ gend ein Feſt; der fürſtliche Kellnermeiſter macht dabey den Wirth, und es ſind bekannte und fremde Gäſte willkommen.
Sonach durfte ich es dem Herrn Kloſtervogk, der ſchon nach ſeiner eigenen Verſicherung ſich ſein Pfeifchen in meiner Geſellſchaft recht ſchmecken läßt. kaum von fern zu verſtehen geben, daß ich noch kei⸗ ner Weinſeſe beygewohnt habe, als er mich veran⸗ laßte, ihn zu begleiten.„Da ich ein Fremder, noch dazu ein Mahler ſey“— meinte er—„und dort in der Preſſe viel hochfürſtliche Bilder in Lebens⸗ größe aufgehangen wären, ſo würde dieß gar nicht auffallen. Sonſt müßte er ſich freylich wegen ſeiner Tochter, über welche die Fürſtinn ſich alles und je⸗ des hinterbringen laſſe, ein wenig in Acht nehmen!“
Ich verſtand den Wink, und Alfonſinens Wange glich, als er das ſagte, einem Scharlach. Doch fan⸗


