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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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24⁴ leidigen, aber Sie können denn doch ſchwerlich alles verantworten, was Sie dieſem verliehen haben.

Alfonſine! antwortete ichkönnte un⸗ mittelbar das Herz mahlen, ich glaube ſelbſt, dieß⸗ mahl wäre mir etwas gelungen!

Unſere Augen ſuchten und fanden einander; aber war die Einſamkeit des Morgens, war die geheimnißvolle Dämmerung der Bäume daran Schuld, genug, wir geriethen beyde in ſichtbare Verwirrung und eilten ſchweigend, was wir nur konnten, nach der Hütte.

Daß ich mich während des ländlichen Früh⸗ ſtücks an eine Göttertafel verſetzt glaubte, brauche ich euch wohl nicht zu ſagen. Wir ließen den Alten ſo oft nach dem Nohrvogel ſchauen, ſo oft das Retz

rucken und Scharen von Finken den Kopf eindrü⸗

cken, als er wollte, und hatten übrigens gegen ſeine Erinnerung, uns recht ſtill zu verhalten und nur durch Zeichen zu ſprechen, nicht das mindeſte ein⸗ zuwenden.

6.

um die Dreyzahl meiner Herbſtfreuden zu er⸗

füllen denn von der Jagd und dem Vogelherd

erzählte ich euch ſchon muß ich nun auch der Weinleſe gedenken. Die liehliche Alfonſine kam noch einige Morgen in die Schilfhütte, und hatten wir