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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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drücken ausgerüſtet, trat ich bey einem nebligen Morgen getroſt meine Wanderung nach dem Vo⸗ gelherde an.

Den Bericht von dem Anſpinnen und der Er⸗

weiterung unſerer Bekanntſchaft werdet ihr mir gern erlaſſen. Es lag in der Sache, daß mir mehr, als ihm, daran gelegen ſeyn mußte; deßhalb ließ ich mich durch ſein, anfänglich ziemlich kaltes und ſprödes Benehmen nicht zurück ſchrecken. Es gelang mir. Ich kenne ſeit dem die beſten Lockbeeren, weiß den Reitzufinken vom Würzgebühr aufs Haar zu unterſcheiden, conterfeye für Herrn Praun Eichelgabige und Grünſpechte und ehegeſtern hat er mir gelegentlich erzählt, Alfonſine zeige ſeit einigen Tagen auch Luſt, einmahl auf dem Vo⸗ gelherde zu frühſtücken; ſie werde worgen wohl nachkommen! Rennt es nicht Eitelkeit, wenn ich alsbald be⸗ rechnete, daß ich eben auch ſeit einigen Tagen das, wie das Sprichwort ſagt, für manchen Junggtsſel⸗ len ſo verderbliche Vogelſtellerhandwerk getrieben habe; der Alte meinte ja ſelbſt, das Mädchen werde uns hier nur im Wege ſeyn; ſie könne keiner Taube den Hals umdrehen!

Ich meiner Seits warwegen des im Wegeſeyns ganz anderer Meinung, und wußte es am andern Tage, obſchon unſere Richtung eigentlich gar nicht auf einander ſtoßen konnte, recht gut einzurichten⸗ vaß ich mit der lieblichen Alfonſine auf dem Wege