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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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29 biger noch nicht zurück, dazu wußte kein Meuſch mir zu ſagen, wohin diefe Reiſe gegangen ſey⸗ Eben ſo wenig hatte er die Zeit ſeiner Rückkehr an⸗ gezeigt.

Nach dem Aufenthalte von drey Tagen warich daher eines Morgens ſchon im Begriff, ſehr verſtimne in den Reiſewagen zu ſteigen, als Doctor Sinzer, der Abends zuvor wieder gekommen war, auf das Billet, das ich in ſeiner Wohnung zurückgelaſſen hatte, bey mir erſchien.

Er wußte bereits um Kleinau's Verſchwinden und ſchloß ſchon, daß es gar ſchlimm mit dem jun⸗ gen Manne ſtehen müſſe, weil von ſeinem zerrürte⸗ ten Gemüthszuſtande wenig zu erwarten ſey.

übrigens ſah ich gar bald, daß ich hier den rechten Mann vor mir hatte. Ich ſagte dem Doctor, was ich von des Barons Befinden wußte, und wel⸗ che Hoffnungen ich auf die von ihm zu erwartenden Mittheilungen aus dem Leben des Unglücklichen ge faßt hatte. Da er ſich bereit zeigte, mir alles zu er⸗ zählen, was hierher gehörte, ſo bath ich ihn nur noch, ſo vollſtändig als möglich dabey zu ſeyn, weil zuwei⸗ len die geringfügigſten Umſtände das meiſte Licht verbreiten können.

Verlaſſen Sie ſich darauf, ſagte er,daß ich nichts übergehen werde. Und nach einigen unbeden⸗ tenden Wechſelreden zwiſchen uns, erzählte der Freu⸗ de Folgendes, von dem ich, wenn nicht die Worte⸗ doch den ganzen weſentlichen Inhalt behalten habe⸗