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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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24 pelt zu beklagen ſey, wenn er, ſtatt in ihrem Um⸗ gange ein ſeltenes Glück genießen zu können, zu ei⸗ ner wüſten, verächtlichen Lebensart greifen müſſe, wie er.

Ich gab ihm zu erkennen daß mir das Müſ⸗ ſen nicht einleuchten wolle.

Darauf ſagte er, meine Hand mit Heftigkeit anfaſſend:O mein Freund, ich ruhte an ihrem Bu⸗ ſen, als mir das Geſpenſt zum erſten Mahle er⸗ ſchien, und mich aufſcheuchte. Seit dem durfte ich meine Hand nur ausſtrecken nach dem Engel, und ſogleich kamen der Mantel und die glühenden Au⸗

gen zum Vorſchein, die mich in jeder ruhigen Nacht

verfolgen. Ich mußte meine Gattinn fliehen. Sie weiß nicht, warum es geſchehen iſt. Die Welt weiß es nicht, und hierbey ſtarrte er mich mißtrauiſch

an wollte Gott, ich wäre der Thor auch nicht

geweſen, Ihnen davon zu ſagen.

Bey einem Zuſtande, wie der ſeinige, konnte ich dieſe damit zuſammenhängende Ungleichheit der Stimmung unmöglich übel nehmen. War doch ſein ganzes Leben ein einziger Widerſpruch geworden. Nur das ſchmerzte mich, daß eben zum Verſuch ei⸗ ner Löſung desſelben das Zutrauen gehörte, das der Kranke mir jetzt mit einem Mahle wieder gänz⸗ lich entzog.

Ein Zwiſchengeſpräch, welches ich auf die Bahn brachte, machte ihn am Ende wieder freundlicher⸗