nem ſehr unordentlichen Manne zu thun habe, weiß ich, aber äußerſt ſchwer wird es mir, in ihm den Böſewicht zu ſehen, den Sie ſchildern.—“
Ich ſprach mehr darüber, und es gelang mir, den Oheim durch eine Schilderung des Barons, dieſen wenisſtens bis dahin geneigt zu machen, das er mir erlaubte, den Unglücklichen bey ihm einfüh⸗ ren zu dürfen. Nur behielt ſich der Onkel vor, daß
letzteres, wegen des Barons ſchon ſehr bekannter
Lebensart, nicht etwa beym Thee geſchehen möchte, 3 wo ſeine Töchter immer zugegen waren. Außer die⸗ ſem verſprach ich auch, meinen unglücklichen Freund über das Verlaſſen ſeiner Frau, wo möglich, näch⸗ ſtens auszuhohlen.
Schon einige Mahl jedoch war ich ſeit dem mit
Kleinau zuſammen geweſen, ohne zu letzterm Zwecke gelangen, da ſeine ganze Stimmung mir nicht eeine offene Frage geſtattete, ſondern bloß auf Um⸗ wegen etwas zu erfahren hoffen ließ. Endlich aber
glückte es meinen Bemühungen doch, und der Ba⸗ rron entdeckte mir nach einer Einleitung, die ich zu 6 dieſem Zwecke verſucht hatte, von freyen Stücken, daß er in Z. eine Gattinn zurückgelaſſen habe.
Er brach zugleich mit Enthuſiasmus in das ß Lob dieſer Gattinn aus, und fragte dann, ob ein Mann, der eine ſolche Gattinn beſitze, nicht dop⸗
*


