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„Allerdings. Rur ſchade, daß einem dann der ganze Tag gewohnlich verloren geht.“
„Das gerade nicht,“ antwortete ich.„In mei⸗ nen Jahren kann man wohl noch bisweilen eine Nacht dran ſetzen, ohne ſie am Tage nachhohlen zu dürfen. Ich wenigſtens fühle mich ſo friſch, daß ich gar nicht zu Bette gehen werde.—“
„Wenn das iſt, lieber Reffe, ſo erzeige mir doch die Freundſchaft, ein Paar Augenblicke auf mein Zimmer zu kommen.“
Ich konnte nicht gut ausweichen.
„Lieber Neffe, ſagte hier mein Oheim,„du haſt mir immer ein Wort in deine Lebensart zu ſprechen erlaubt, und ich glaube keinen Mißbrauch davon ge⸗ macht zu haben Ich ſchicke dieß darum voraus, weil du vorhin über meine Anrede etwas empfindlich
ſchieneſt. Du biſt ſeit einigen Wochen mit einem
jungen Manne in Umgang gerathen, vor dem ich mich ierſichteh zu⸗ ihn gekommen. In Z. eine iie zußrtſt liebenswürdige Frau über den Böſewicht, der ſie bald nach der Hochzeit— ohne die mindeſte Urſa⸗ che— verlaſſen hat, um hier ein wohrhaft ſchänd⸗ liches Leben zu führen. Dein Staunen bekräftigt meine Vermuthung, daß du keine Wiſſenſchaft da⸗
von gehabt haſt, und ich denke, du wirſt meinen vä⸗
terlichen Wink nicht unbenutzt laſſen.“ „Beſter Onkel,“rief ich aus,„daß ich es mit ei⸗
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