8. der Eindruck, den die letzten Sonderbarkeiten auf mich gemacht hatten. Auch nahmen wir die Verabredu: ng⸗ uns in einigen Tagen in einem benachbarten Kaf⸗ fehhauſe zu treffen.
So ſehr meine Begierde nach näherem Auf⸗ ſchluſſe über den neuen Bekannten geſtiegen war, ſo wenig Gelegenheit fand ſich dazu, da er allen an⸗ dern Umgang zu vermeiden ſchien, und ich es unter der Würde des rechtlichen Mannes halte, Dienſtleu⸗ te über ſo etwas auszuhorchen, oder aushorchen zu laſſen.
Bey einem Thee, dem ich am Abende darauf beywohnte, ſtutzte ich daher nicht wenig, als einer der Anweſenden plötzlich alſo begann:
„Apropos, erinnern Sie ſich wohl eines gewiſſen Barons von Kleinau, der auf dem vorgeſtrigen Balle ſich ſo rüſtig bewies 2*
„D ja, antworteten einige Damen, und ſchienen der neuen Richtung des Geſpäches eine beſondere Aufmerkſamkeit zu vergönnen.
„Der Herr Baron mag wohl eine t ge⸗ habt haben, daß es ſein letzter Ball ſeyn wer⸗ de. Vorige Nacht iſt er von der Polizey aufgeho⸗ ben worden, und ein Dolch, den man bey ihm ge⸗ funden hat, wird ſeine böſe Sache ſchwerlich ver⸗ beſſern.“
Ich fühlte den Farbenwechſel meines Geſichts


