Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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ter der Bedingung begnadigt, daß er dem guten Herzog zehn Hiebe mit dem Beile verſetzte, ehe er ihn tödete.«

»Na, was iſt da weiter dabei zu verwundern, wenn Einer einmal Godfroy umgebracht hatls ſetzte mit leiſer Stimme ein kleiner Tuchhändler aus der City hinzu.

»Und wenn man Eſſex erdroſſelt hat.«

»Und den König Carl II. vergiftet.«

»Und London angezündet.«

»Und wenn man keine beſſeren Freunde hat als Jeffrehs und Jack Ketch. Es wird noch ein ſchlechtes Ende nehmen. das werdet Ihr ſehen!«

»Wer zuletzt lacht, lacht am beſten.«

»Dieſer letzte Lacher wird aber Jacob nicht ſehn.«

»Wer denn? Wißt Ihr es vielleicht?«

»Ich, ich wette auf Wilhelm von Oranien.

»Das iſt wahr das wäre wenigſtens ein proteſtanti⸗ ſcher König, den wir da hätten.

Und ein ganz anderer König als dieſer Jacob.«

»Er würde England nicht an Frankreich verkaufen.«

»Warum geht Jacob nicht in ein Mönchskloſter? Da könnte er jeden Tag ſo viel Meſſen hören als er dem guten Herzog hat Beilhiebe geben laſſen.«

Dergleichen Reden wurden in hundert Gruppen um das Schaffot herum gewechſelt, während der Sacriſtan der St. Pe⸗ terscapelle den Körper und den verſtümmelten Kopf des Soh⸗ nes Carl II. in einen mit ſchwarzem Sammet ausgeſchlage⸗ nen Sarg legte.

So wuchs und ſteigerte ſich der Haß des engliſchen Vol⸗ kes unter dem letzten König aus dem Hauſe Stuart.