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Dir, mein Gott, in einem einzigen Wort, in einer einzigen Geberde ſingen, wenn Monmouth als Held ſtürbe!⸗
In dieſem Augenblick erhob ſich ein gewaltiges Brauſen. Es war ein dumpfes, heiſeres Murmeln des Fluches und der Verwünſchung, welches aus dem Schooß der unzähligen Men⸗ ſchenmenge von dem Straßenpflaſter bis zu den Dächern em⸗ por grollte.
Die beiden Frauen ſchauten bebend hinaus.
„Es iſt der Henker!« ſtammelte Henriette, deren blaue Lippen zu zittern begannen.
„Es iſt Jack Ketch,« ſagte Suſanne.»Welche Rache haͤuft dieſer Mann auf Jacob von York und au Jeffreys! Und welch ein entſetzlicher Tag für ſie, wenn der Sturm des Haſſes ſich auf ihre fluchbeladenen Häupter entladen wird!«
Der Beſieger Roſe's hatte in der That ſo eben das Ge rüſt des Todes betreten. Den linken Arm auf den Rücken le⸗ gend, wie der farneſiſche Herkules die rechte Hand auf den Stiel ſeines Beiles ſtützend, deſſen Eiſen auf dem Block ruhie, den Kopf emporgerichtet, bot Keich ſtolz und frech ſein häßli⸗ ches, widerwärtiges Antlitz den Blicken der Menge dar.
Die Uhr des Tower ſchlug die zehnte Stunde. Aller Blicke wendeten ſich mit Abſcheu von dem Nachrichter hinweg und richteten ſich thränenvoll auf einen Wagen, der ſo eben einige Schritte von dem Schaffot Halt gemacht hatte und an deſſen Schlage der Doctor Hutchins und der Lieutenant des Staatsgefängniſſes einherſchritten.
Drei Geiſtliche, drei Würdenträger der proteſtantiſchen Kirche Englands, ſtiegen zuerſt aus dem Wagen. Es waren Turner, Biſchof von Ely, Ken, Biſchof von Bath, und der Doctor Tennyſon, Vicar des Kirchſpiels von St. Martin.


