Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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102 ich frei herausſprechen ſoll, ſo glaube ich, daß Ihr eine glück⸗ liche Hand hattet, als eure Wahl zur Ausführung eurer gro⸗ ßen Pläne auf mich fiel. Aber laßt mich Euch es ſagen, wählt ein anderes Werkzeug, wenn meine Vermälung eine unerläß⸗ liche Bedingung iſt.*

Fitzgerald näherte ſich ſeiner Schweſter, faßte ſie bei den Händen und zog ſie in eine Fenſterbrüſtung.

»Du wirſt Dich vermälen, Suſanne,« ſagte er in ſchmei⸗ chelndem Tone zu ihrDu wirſt Dich vermälen, wenn Dir an unſerer doppelten Rache liegt. Du wirſt Dich vermälen, wäre es auch blos um der Form willen um einen Namen, einen Titel zu haben. Und wenn Du deinen künftigen Gatten kennen wirſt, ſo bin ich überzeugt, daß Dir vor dieſer Heirath nicht mehr bange ſeyn wird. v

In der That, Du ſetzeſt mich in Erſtaunen, Fitzgerald! Was ſoll dieſe ſeltſame Miene bedeuten? Wer iſt denn der Gatte, den man mir zu geben gedenkt?s

Ich bin nicht beauftragt, es Dir zu ſagen, liebe Su⸗ ſanne. Er wird ſich von ſelbſt vorſtellen. Weiſe ihn nicht ab geliebte Schweſter, wenn Du nicht deinen armen Fitzgerald ſehr unglücklich machen willſt. Ha, ich ſehe ſchon, was in Dir vorgeht! Wie, Suſanne, kannſt Du noch eine ſo thörichte Hoffnung bewahren? Sagteſt Du nicht ſoeben ſelbſt6

»Schweig, ſchweig, Fitzgerald! Du brauchſt mir nicht zu wiederholen, was ich ſage, ich weiß es leider nur zu gut!

»Bedenke, Suſanne, daß Du, wenn Du Macht erlangſt, in einem gegebenen Augenblick Lord Henry auf weit wirkſa⸗ mere Weiſe zu Hilfe kommen kannſt, als Du es heute könnteſt.«