Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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Ich ſehe ſchon wie es ſteht, mein lieber Roſe. Wir wa⸗ ren Jeder mit unſerer großen Angelegenheit des Augenblicks beſchäftigt Ihr mit eurem Tode, denn Ihr ſcheint zu glau⸗ ben daß Ihr gehängt werden ſollt ich mit meiner Ver⸗ haftung.*

Aber warum ſehd Ihr denn verhaftet worden?

»Für Euch.

Für mich?

Ja, für Euch, oder wenigſtens wegen Euch.«

Wie ſo denn?

Ich ging ſo eben am Thore des Gefängniſſes vorüber. In der Nähe ſtand eine Gruppe Müßiggänger plaudernd auf der Straße beiſammen. Ich nähere mich und horche. Sie ſpra⸗ chen von allen den Aufknüpfungen und Enthauptungen, welche in den nächſten Tagen in Folge der Empörung des Weſtens und der Niederlage Monmouth's ſtattfinden werden. Ihr könnt Euch denken, daß ganz natürlich auch von Euch und der ſchweren Arbeit die Rede war, die Euch bevorſteht, und euer Name war in Aller Munde. Dabei ſprach man auch zu⸗ gleich ſehr viel Uebles von Euch. Man ſagte, Ihr wäret ein ungeſchickter Tölpel und verſtündet nichts von eurem Hand⸗ werk. Das ärgerte mich, aber ich hielt noch an mich. Eben wollte ich fortgehen und meinen Aerger mit mir nehmen, als ich Jemanden hörte, welcher ſagte, Ihr entehrtet eure Kunſt und London könne durchaus nicht mehr unter die Städte ge⸗ zählt werden, welche durch ihre Nachrichter berühmt gewor⸗ den wären. Nun aber konnte ich mich nicht mehr halten und ich verſetzte dem Elenden, der auf ſo unehrerbietige Weiſe von Euch ſprach, einen tüchtigen Fauſtſchlag auf den Kopf, daß er niederſtürzte wie ein Stier. Zwei Conſtabler packten mich ſofort am Kragen und führten mich an den Schlag eines Wa⸗