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»Entſchuldigt mich! verzeihet mir. Mr. Ketch!« rief er. „Sehet, es hat ſo eben ein ſehr eigenthümliches Mißverſtänd⸗ miß ſtattgefunden und ich geſtehe, daß ich noch nicht recht be⸗ greife.— Alſo ernſthaft geſprochen, ſagtet Ihr mir nicht ſo eben, daß Ihr meinetwegen hierher gekommen wäret?«
„Freilich bin ich um euretwegen hierher gekommen.«
»Seht Ihr, ſeht Ihr! Und als ich Euch fragte, ob Ihr mich heute Abend hängen würdet?«
»Das habt Ihr mich gefragt?«
»Ja, ich habe es Euch gefragt, und Ihr antwortetet: Sofort! Augenblicklich!«
»Mr. Roſe,« entgegnete Jack Ketch,„meine einfache Erſcheinung muß Euch auf ſeltſame Weiſe den Kopf verdreht haben und Ihr müßt an weiter gar nichts denken als an den Strang, daß Ihr eine ſolche Verwechſelung begehen könnt. Ich trete hier ein. Ihr fragt mich, was mich herführt. Ich antworte, daß Ihr es ſehd. Ihr fragt mich weiter, ob ich erſt heute Abend verhaftet worden bin. Ich antworte
Euch, daß es ſo eben, dieſen Augenblick geſchehen iſt. Und nachdem wir dieſe ſo einfachen Worte gewechſelt ha⸗ ben, behauptet Ihr, ich käme hierher, um Euch zu hängen, und Ihr ſagt mir das, ohne weiter darnach zu fragen, ob mir das angenehm iſt oder nicht. Glaubt Ihr denn, daß ich, ſelbſt wenn Lord Zeffreys es mir befähle, meinem Nachfolger in meinem ehrenvollen Amte gegenüber eine ſ
olche Rolle ſpie⸗ len würde? Uebrigens möchte ich Niemanden mehr weder hän⸗
gen noch enthaupten.— Ich habe nicht meine Entlaſſung ge⸗
nommen, um wieder zu demſelben Handwerk zu greifen.« »Ich danke Euch für die Geſinnungen, welche Ihr mir
auf dieſe Art zu erkennen gebt, mein lieber Mr. Ketch. Sie
gereichen Euch ſicherlich zur Ehre. Was aber das Mißver⸗


