118 „Allerdings.“ „Wir ſehen wohl ein, daß ihre Forderung billig
iſt, und um Sie im Frieden ruhen zu laſſen, werden
wir uns Alle vor zehn Minuten zurückziehen.“ „Das wäre ſehr ſchön, und ich„ „Allein Sie müſſen uns beweiſen, daß Sie nicht
böſe find und deßhalb ein Glas weißen Wein mit
uns trinken. „Meine Herren, ich verſichere Sie.. „O, Sie müſſen durchaus!... Setzen Sie ſich
zwei Minuten lang, um dem letzten Contretanz bei⸗
zuwohnen, wir laſſen Sie ſonſt nicht fortgehen 1...“ Herr Fougoux, den inſtändigen Bitten Dubois und der Jungfern nachgebend, und in der Hoffnung, er werde ſich durch ſeine Herablaſſung baldige Ruhe verſchaffen, läßt ſich zu einem Seſſel hinführen, den ihm Dubvis immerfort anbietet, ſtellt ſeinen Leuchter, ohne ſeinen Schlafrock fahren zu laſſen, auf die Ko⸗ mode und ſetzt ſich nach einer tiefen Verbeugung.
Allein Dubois hatte für den Nachbarn einen von jenen in die Zimmerecken zurückgeſtellten Seſſeln ge⸗
wählt; im Augenblick, wo Herr Fougour ſich nieder⸗
ſetzt, brechen die hintern Füße zuſammen und der Nachbar rollt auf den Boden; während er ſich zu halten ſuchte, ließ er ſeinen Schlafrock, der ſich bei ſeinem Falle öffnete, los, und Herr Fougour zeigt ſich der ganzen Geſellſchaft wie Adam im Paradies.
Beim Anblick des auf dem Boden liegenden Nach⸗ bars brechen ſämmtliche junge Mädchen in ein tolles Ge⸗ lächter aus. Herr Fougoun ſteht voller Wuth auf, zicht


