Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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vas iſt ein ſchöner Streich, den ſie ihm dadurch ge⸗ ſpielt haben!

Biſt Du verwundet? fragte mich Dubvis.

Ich glaube nicht gar ſtark verwundet zu ſein⸗ doch etwas...

Wir wollen es unterſuchen, mein armer Freund Nun, meine Jungfern, wer hält das Licht, wer gibt ſich dazu her? In einem ſolchen Falle geht die Menſchlichkeit vor Allem, da ſieht man nicht mehr auf das Geſchlecht!

Die Frauenzimmer verzogen alle das Geſicht, was ſie für Scham ausgeben wollten. Die große Amata allein ging voran und ſagte:Ich werde Alles hal⸗ ten, was man will! Wenn es ſich um Wunden han⸗ delt, ſo muß man kein Kind ſein!

Man gibt ihr das Licht, die Andern gehen in das Wohnzimmbr zurück. Dubois unterſuchte hierauf meine Wunde, die ich ſelbſt unmöglich ſehen konnte, und Jungfer Amata leuchtet uns mit einem Stoicis⸗ mus, welcher einer Lacedämonierin Ehre gemacht hätte.

Glücklicher Weiſe hatte mir dieſer Fall, welcher für mich die gefährlichſten Folgen haben konnte, bloß einen unbedeutenden Schnitt verurſacht. Dubvis ver⸗ langt Leinwand und Lumpen zum Verbinden; Char⸗ lotte öffnet kaum die Thüre und reicht ihm ein altes Kamiſol und zwei halbverzierte Perkalbänder. Nach⸗ dem Dubvis mit dem zum Schmuck des Saums eines Kleides beſtimmten Bändern das Blut geſtillt hatte, zerriß er ganz unbarmherzig das Kamiſol, legte ein