Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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ein, wo ich mich in einer totalen Finſterniß befinde. Ich ſuche mich zu orientiren, tappe herum, und be⸗ mühe mich, bis zum Augenblick der Ueberraſchung

einen Sitz zu finden; mit meiner linken Hand kam

ich in eine Pfanne, mit der rechten in einen Schmalz⸗

hafen, woraus ich ſie ſo gut als möglich wieder her⸗

auszog, und während ich immer ſuchte, traf ich end⸗

lich mitten im Zimmer eine Stuhllehne.Gut, ſagte

ich bei mir ſelbſt,nun iſt mir geholfen, ich kann

jetzt bequemer warten. Darauf that ich meine Frack⸗

flügel auseinander und ließ mich auf den Stuhl nie⸗

der, aber plötzlich krachte etwas unter mir; ich fühlte

mich ganz durchnäßt und ziemlich ſtark verwundet.

Auf einen Schrei, den ich ausſtieß, öffnete man die

Thüre: dieß war der Augenblick der Ueberraſchung;

die Jungfern erſchienen mit einem Lichte und fanden

mich auf den Scherben eines Nachtgghirres ſitzend,

welches ich beim Niederſitzen zerbrochen und deſſen

Inhalt den Boden überſchwemmt hatte.

Anfangs konnte man ſich des Lachens über meine Lage nicht enthalten, da man aber bemerkte, daß ich ein böſes Geſicht machte, befürchtete man, ich ſei verwundet, lachte nicht mehr und half mir auf⸗ ſtehen.

Mein Gott, mein Gott! wie dumm ſind wir, rief Charlotte,wir hatten vergeſſen, daß ſich dieſes Geſchirr hier befand. Die Jungfern ſind auch daran Schuld. ſie gaben vor, es wäre bequemer.

Wie, das iſt der Herr? ſagte Ninie, ein wenig erröthend,und Sie ſprachen mit mir von Adolph...