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„Und Sie, meine Jungfern, ſehen hier, daß ich Ihnen einen Freund zuführe.. er fürchtet zwar, es möchte unſchicklich ſein, aber ich nahm es auf mich, ſeine Bedenklichkeiten zu beſeitigen.“
„Ach, was ſagen Sie? machen denn wir auch Umſtände 2.. zudem war Herr Paul geſtern in un⸗ ſerer Geſellſchaft, ich erkenne ihn ſehr gut.. treten Sie doch herein, meine Herren.“
Wir kommen in ein ziemlich großes Zimmer, wo die Möbeln den Platz nicht im Geringſten verſperren. Im Ganzen befinden ſich ein Bett ohne Vorhänge⸗ eine alte Komode und ſechs Seſſel, worunter zwei zerbrochene, darin. Eine halboffene Thüre im Hin⸗ tergrunde führt in ein zweites Zimmer, deſſen In⸗ neres ich jedoch noch nicht betrachtete, weil ich ge⸗ rade die Geſellſchaft muſterte. Dieſe beſteht außer der Jungfer Charlotte aus noch drei Frauenzimmern: die eine, von großer, hagerer Statur, hat eine ſo ſpitzige Naſe und dergleichen Ellbogen, daß man geſtochen zu werden glaubt, wenn man ſich ihr nähert: ſie heißt Amata; die zweite, faſt eben ſo groß, iſt wenigſtens verhältnißmäßig dick, hat ein volles, blühendes Geſicht, ungeheure Arme und Hände, iſt, wie Charlotte uns ſagte, noch keine ſechszehn Jahre alt, und würde ſchon einen ſchönen Grenadier geben: dieſe heißt Manette; die dritte endlich iſt eine kleine Perſon, achtzehn Jahre alt, ziemlich hübſch, ſehr ſpöttiſch, und bleibt keinen Augenblick auf einer und derſelben Stelle: ſie heißt Laura.
Ninie hingegen ſehe ich nicht, was mir ſehr zu⸗


