Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Dubois entfernt ſich alsbald aus dem Gang und läßt mich allein. Wo iſt er hin? was wird er thun? Aber ich war nicht lange in meine Gedanken vertieft, als Dubois ſchon wieder mit einem angezündeten Taſchenlaternchen in der Hand zurückkam.

„Nun werden wir,“ ſagte er,„unſern Weg leichter finden;„ich habe in der Regel ein Laternchen in der Taſche; das iſt ein höchſt nothwendiges Möbel, wenn man Abends oft zu Griſetten geht: man zündet es in der Bude eines Nachbars an und geht dann ſeines Wegs, wie wenn man in ſein eigenes Haus ginge.“

Wir ſteigen eine ſchaudervolle Stiege hinauf und hören, als wir im dritten Stocke ankommen, lautes Gelächter.

„Hörſt Du die kleine Närrin?“ ſagte Dubois zu mir;„es ſcheint, ſie find ſchon beiſammen.“

„Sind ſie hier?“

„Nein, noch zwei Stock höher... ich höre Char⸗ lottens Stimme... ſie macht gewiß den Teig!.. dieß Mädchen iſt in den häuslichen Geſchäften be⸗ wandert.“

Wir kommen im fünften Stock an, und wenn Dubvis Charlottens Zimmer auch nicht gewußt hätte, ſo hätte uns der Lärmen darin auf die Thüre ge⸗ wieſen.

Wir klopfen an, man öffnet uns: Charlotte ſtößt bei unſerm Anblick einen Freudenruf aus:„Ach, da

ig er!.. wie hübſch! Dieſe Jungfern ſagten immer zu mir: Dein Herr wird nicht kommen! und ich wettete

das Gegentheil.“