Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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„Ja wohl, Krapfen! Befinden wir uns nicht im Carneval, in jener wollüſtigen Jahresperiode, wo die Krapfen und Küchlein eine ſo große Rolle ſpie⸗ len?. Heute morgen ſagte ſie zu mir beim Fort⸗ gehen, denn ich verließ Charlotte erſt dieſen Morgen: „Mein Lieber, heute Abend werden drei Freundinnen von mir mich beſuchen; wir wollen Krapfen machen, weil wir ſie ſehr gerne eſſen; es wäre ſehr liebens⸗ würdig von Ihnen, wenn Sie auch kämen.. wollen Sie nur Kaftanien mitbringen... Denk' Dir, Kra⸗ pfen und Kaſtanien, lauter leichte Sachen!... Ich habe es zugegeben. Acht Uhr iſt's vorbei, vorwärts zu Charlotte.. Es leben die Griſetten!“

Zu jeder en Zeit hätte ich mich wohl in Acht genommen, Dubois zu begleiten, aber unſer Diner hatte uns auf's Heiterſte geſtimmt, und der Gedanke, den Abend bei Griſetten zuzubringen, ſchien mir da⸗ her ſehr anziehend.

„Nun, ſo wollen wir zu Charlotte gehen,“ ſagte ich zu Dubvis,„aber denkſt Du, es werde ihr recht ſein, wenn Du Jemand mitbringſt?“

„Ei, was ſagſt Du! Darf die Liebe je der Freund⸗ ſchaft in den Weg treten? Wenn ich fünf bis ſechs Freunde mitbrächte, ſo würde es ihr nur um ſo lieber ſein, weil ſie, wie ich Dir ſchon ſagte, auch Beſuche von ihren Freundinnen hatz wir welden neue Geſichter ſehen. wir fangen vielleicht irgend eine neue h ſchaft an, man kann es nicht wiſſen.“

„Ich bitte Dich aber, erweiſe mir den Geftlen, mich vor dieſen Mädchen bloß bei meinem Taufnamen

„

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