99
ſah demſelben in den Augen an, daß er das dritte Mal keine Entſchuldigung annehmen würde.
Jenneville und Blagnard haben uns verlaſſen, ich bleibe mit Dubois in den Galerien des Palais- royal, und wir Beide ſind zu ſehr zum Lachen auf⸗ gelegt, als daß wir nicht eine luſtige Abendunter⸗ haltung aufſuchten.
„Beim Teufel, was wollen wir thun?“ ſagte ich zu Dubvis;„ich habe keine Luſt, mich in einem Schauſpiel einzuſchließen, zudem glaube ich unmög⸗ lich an meinem Platze bleiben zu können. In Geſell⸗ ſchaft darf man nicht wohl lachen und wir baben bereits zu viel dumme Streiche gemacht, als daß ich ein Imperialſpiel mitmachen könnte.“
Dubvis ſchlägt ſich vor die Stirne, ſpringt aus Freude in die Höhe und ruft:„Ach, mein Freund! ich dachte nicht mehr daran!... Ich weiß ſchon, was wir thun!.. ich hatte es beinahe vergeſſen... die armen Kleinen.. wir werden den unterhaltendſten Abend zubringen; wir können dumme Streiche ſagen und ſogar machen... kurz Alles, was wir wollen! Finis coronat... Ei, wenn ich eine Stelle anfüh⸗ ren will, ſo füut mir immer bloß die Hälfte ein.“„(
„Sprich deutſch mit mir und ſag' mir, wie w uns unterhalten wollen.“
„Wie wir uns unterhalten wollen, mein Freund?.
Und die ſüße, zärtliche, anziehende Charlotte,
die guf mich wartet, um Krapfen bei ihr zu eſſen! und ich ich dachte nicht mehr daran!
„Krapfen?“


